“Mit Übernahme des Betriebes habe Ich auch unsere eigene Jagd übernommen. Damals war die Ausbildung zum Jäger Mittel zum Zweck, heute ist die Hege und Pflege des eigenen Reviers zu meiner Leidenschaft geworden.”

                                                                              Nikolaus  Frhr. v. Mentzingen

 

Unser Revier

Mittlerweile ist auch die Jagdaufsicht für den Teil des Hardthäuser Walds in unserer Verantwortung, der im Besitz von Max v. Graevenitz ist.

Als bestätigter Wildtierschützer (in anderen Bundesländern bestätigter Jagdaufseher), nehme ich die Arbeit und Verantwortung in unserem Jadgrevier sehr ernst. Der verantwortungsvolle und respektvolle Umgang mit dem heimischen Wild im Einklang mit der Natur liegt mir sehr am Herzen.

In unserem Revier bejagen wir, unter Beachtung der Schonzeiten, vor allem Schwarz- und Rehwild.

Wir sind gut vernetzt mit sehr professionellen Jagdpächtern anderer Reviere aus der Region, was vor allem für den Wissensaustausch und der Bewertung der allgemeinen Situation in den Wäldern und ihrer Wildbestände von großer Bedeutung für uns ist.

Tatkräftige Hilfe haben wir außerdem von verwantwortungsvollen Jägern aus Neuenstadt und Umgebung, die uns bei unserer Arbeit unterstützen.

Neben Wildschweinen und Rehen können wir viele weitere Tiere beobachten, wie z.B. Füchse, Dachse, Eichhörnchen, Igel viele Greifvögel, bezeichnend hier vor allem der Rotmilan.

Tradition bewahren

Früher wurden die Hörner vor allem zur Kommunikation unter den Jägern während einer Jagd eingesetzt. Traditionell wird eine Jagd außerdem bis heute abgeschlossen mit dem sogenannten “Strecke verblasen”. Den erlegten Tieren wird damit Ehrerbietung und Respekt entgegengebracht. Dabei hat jedes Tier sein eigenes Signal. Auch das Ende der Jagd wird mit den Hörnern verkündet. Sowie auch der Aufruf zum geinsamen Abendessen, dem sogenannten “Schüsseltrieb”.

 

Wild gekocht –

überraschend vielseitig!

Regionales Wild ist eine Delikatesse. Viel zu selten traut man sich an die Zubereitung – dabei gibt es unendlich viele Möglichkeiten.  Klassisch, mit Spätzle und Rotkraut, das schätzen auch wir, aber trauen Sie sich doch mal ganz neue Wege zu gehen und werden Sie kreativ – Sie werden überrascht sein.

Gehen Sie neue Wege!

Wild läßt sich mit vielen Gewürzen zubereiten, Sie sind es, die durch Ihre Kreativität beeindrucken, geben Sie Ihren Wildgerichten eine ganz eigene  Note!

Durch unsere Jagd hatten wir über viele Jahre immer viel Wild zur Verfügung. Sie können sich vorstellen, dass wir der klassischen Zubereitung langsam überdrüssig wurden. Mittlerweile haben wir uns völlig losgelöst und kochen Wild mal pfefferig scharf, mal mit Meerrettich oder aber eher orientalisch mit Curry, Curcuma, Zitronengras oder Garam Marsala. Auch mit Chili ist es hervorragend, oder aber mediteran, mit Kräutern der Provence und roten Zwiebeln wie unser Sonntagsbraten:

Rehrücken mit Kräutern der Provence und roten Zwiebeln

Der Sonntagsbraten – aktueller denn je!

Manchmal ist es so, dass Dinge ein Revival erleben – weil sie einfach Sinn machen….

Unter der Woche wenig Fleisch, aber sich am Wochenende Zeit nehmen, um gemeinsam etwas besonderes zuzubereiten und auch gemeinsam zu essen, ob mit Familie oder Freunden.

In unseren Augen gehört das zu einer Tradition die man pflegen sollte – das sind die wirklich wertvollen Momente.

 

Konnten wir Sie inspirieren?

Für Wildbestellungen rufen Sie uns gerne an oder schreiben Sie uns. Falls Sie Fragen rund um die Zubereitung haben, wir beraten Sie gerne und freuen uns über Ihre Fragen.